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Die IT-Organisationen
Was sind IT-Organisationen eigentlich?
Die Betriebliche Organisation bezieht sich auf die Kernprozesse eines Unternehmens. Darunter zählt:
- Die Beschaffung
- Die Produktion (Transormation)
- Der Verkauf
Es gibt Betriebliche Regeln unter anderem:
1. Organisation (Generelle Regelungen)
Die betriebliche Organisation bezieht sich auf dauerhafte Regelungen für
die 'Kernprozesse' .
(Beschaffung, Produktion/Transformation, Verkauf)
* Die Vorteile:
- Hohe Sicherheit, Stabilität und Zuverlässigkeit im Ablauf.
- Routine führt zu schnellerer Bearbeitung von Standardfällen.
- Entlastet die Führungsebene von ständigen Routineentscheidungen.
* Die Nachteile:
- Sehr starr und unflexibel bei plötzlichen Markt- oder Technikänderungen.
- Kann zu „Bürokratisierung“ führen (Dienst nach Vorschrift).
2. Disposition (Fallweise Regelungen)
Disposition meint fallweise Regelungen für wiederkehrende, aber variable Aufgaben (z.B. Einteilung von IT-Ressourcen, Hardware oder Personal für neue Projekte).
* Die Vorteile:
- Gute Balance zwischen festen Regeln und notwendiger Flexibilität.
- Optimale, bedarfsgerechte Ausnutzung vorhandener Ressourcen.
- Erlaubt schnelles Handeln im vorgegebenen Rahmen.
* Die Nachteile:
- Höherer Planungs- und Koordinationsaufwand im Alltag.
- Erfordert geschultes Personal, das Prioritäten richtig einschätzt.
3. Improvisation (Spontane Regelungen)
Improvisation greift als provisorische Regelung bei völlig unvorhergesehenen, einmaligen Prozessen (z.B. plötzlicher Totalausfall aller IT-Systeme).
* Die Vorteile:
- Maximale Flexibilität und schnellstmögliche Reaktionszeit im Notfall.
- Nutzt die Spontaneität und Kreativität der Mitarbeiter voll aus.
* Die Nachteile:
- Keine dauerhafte Stabilität oder Systemsicherheit.
- Erhöhtes Risiko für Fehlentscheidungen, da der Ablauf nicht geprüft ist.
Kernaufgaben der Disposition
Die Hauptaufgaben in der IT-Disposition dienen dazu, 'Dringlichkeiten zu prüfen & schnell zu handeln':
- Ticket Sichtung (Triage)
- Ressourcenplanung
- Zuweisung (Dispatching)
- Terminkoordination
„Planen heißt, zukünftiges Handeln gedanklich vorwegzunehmen.“
4. Die verschiedenen Systeme
4.1 Das Einliniensystem
Unternehmensleitung
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+------------------+------------------+
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Abteilung A Abteilung B
(Linieninstanz) (Linieninstanz)
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+-----+-----+ |
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[Team A1] [Team A2] [Team B1]
Vorteile:
- Klare Strukturen
- klare Verantwortung
- klare Zuständigkeit
- Klare Kommunikation
Nachteile:
- ein starres System
- lange Kommunikationswege
- eine Überlastung der Leitungsebene
- Entscheidungen von oben herab
4.2 Das Stabliniensystem
Unternehmensleitung / Instanz
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--------------+----------------
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Stabsstelle Stabsstelle
Recht & Compliance Assistenz
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-------+------- -------+---------
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[Abteilung A] [Abteilung B] [Abteilung C] [Abteilung D]
Vorteile:
- eine höhere Entscheidungsqualität
- eine Entlastung der Führungskräfte
- ein anderer Blickwinkel
Nachteile:
- Höhere Kosten
- Entscheidungen dauern länger
- mehr Zeitaufwand
- Können Konflikte entstehen