Arbeitsteilung

Arbeitsteilung bedeutet, dass eine große Aufgabe auf mehrere Personen oder Unternehmen aufgeteilt wird. Durch Spezialisierung wird man in einer Aufgabe immer besser und kann dadurch schneller und effizienter arbeiten. Dadurch steigt die Arbeitsproduktivität.

Betriebliche Arbeitsteilung: Die Aufgaben werden innerhalb eines Unternehmens verteilt, zum Beispiel auf Einkauf, Lager und Verkauf. ** Überbetriebliche Arbeitsteilung**: Verschiedene Unternehmen übernehmen unterschiedliche Aufgaben.

Outsourcing: Ein Unternehmen gibt bestimmte Aufgaben an eine externe Firma ab.

1. Märkte & Marktforschung

Ein Markt ist der Ort, an dem Angebot und Nachfrage aufeinandertreffen.

Der Gleichgewichtspreis: Bei diesem Preis sind angebotene und nachgefragte Menge gleich.

Der Verkäufermarkt: Es gibt mehr Nachfrage als Angebot. Die Verkäufer haben dadurch mehr Einfluss auf den Preis.

Der Käufermarkt: Es gibt mehr Angebot als Nachfrage. Die Käufer können sich leichter ein Angebot aussuchen.

1.1 Vollkommener Markt

Der vollkommene Markt ist ein theoretisches Modell. In der Realität gibt es ihn kaum, weil fast nie alle Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind.

Die 5 Bedingungen sind:

Viele Anbieter und Nachfrager: Es gibt viele Verkäufer und Käufer.

Güterhomogenität: Die angebotenen Produkte sind gleichartig.

Markttransparenz: Alle kennen die Preise und Angebote.

Präferenzlosigkeit: Niemand bevorzugt einen bestimmten Anbieter oder eine bestimmte Marke.

Anpassungsfähigkeit: Anbieter und Nachfrager reagieren schnell auf Preisänderungen.

Marktart Erklärung Beispiel
Freier Markt Jeder darf am Markt teilnehmen. automarkt,Lebensmittelmarkt
Geschlossener Markt Nicht jeder darf teilnehmen. Waffenmarkt
Gütermarkt Hier werden Güter und Dienstleistungen Automarkt,Textilmarkt,Gmüsemarkt
Faktorenmarkt Hier werden Arbeit, Boden und Kapital Arbeitsmarkt, Immobilienmarkt
angeboten und nachgefragt.
Vollkommener Markt Alle Bedingungen des vollkommenen Marktes Lebensmittelmarkt
sind erfüllt.
Unvollkommener Markt Mindestens eine Bedingung ist nicht erfüllt. Benzimmarkt

1.2 Preis und Markt

Preis unter dem Gleichgewichtspreis: Es entsteht ein Nachfrageüberhang, weil viele kaufen, aber wenige verkaufen wollen.

Gleichgewichtspreis: Angebot und Nachfrage sind gleich groß.

Preis über dem Gleichgewichtspreis: Es entsteht ein Angebotsüberhang, weil viele verkaufen, aber wenige kaufen wollen.

1.3 Ziele von Wirtschaftssubjekten

Wirtschaftssubjekte sind zum Beispiel private Haushalte, Unternehmen oder der Staat.

Private Haushalte wollen → Nutzenmaximierung: Sie möchten mit ihrem Geld den größtmöglichen Nutzen erreichen.

Öffentliche Haushalte wollen → Bedarfsdeckung: Der Staat möchte die notwendigen Aufgaben und Bedürfnisse erfüllen.

Private Unternehmen wollen→ Gewinnmaximierung: Unternehmen wollen möglichst viel Gewinn erzielen.

Öffentliche Unternehmen → Kostenminimierung: Sie versuchen, ihre Aufgaben mit möglichst geringen Kosten zu erfüllen.

1.4 Verhalten auf dem Markt

Das Verhalten von Anbietern wird vor allem durch den Preis, die Kosten und die Erwartungen für die Zukunft beeinflusst.

Das Verhalten von Nachfragern wird vor allem durch den Preis, das Einkommen, die Erwartungen und die Dringlichkeit des Bedarfs beeinflusst.

1.5 Ökonomische Prinzipien

Das Minimumprinzip: Ein bestimmtes Ziel soll mit möglichst wenig Mitteln erreicht werden.

Das Maximumprinzip: Mit vorgegebenen Mitteln soll ein möglichst großer Erfolg erreicht werden.

Merkhilfe: Minimum: Ziel steht fest → möglichst wenig einsetzen. Maximum: Mittel stehen fest → möglichst viel erreichen.

arbeitsteilung.txt · Zuletzt geändert: von oliver
Recent changes RSS feed Creative Commons License Donate Minima Template by Wikidesign Driven by DokuWiki