Inhaltsverzeichnis

Übersicht: Kapitel 4 – Einführung in das Rechnungswesen und Controlling

Das vierte Kapitel vermittelt die wesentlichen Grundlagen, rechtlichen Vorgaben und praktischen Abläufe des betrieblichen Rechnungswesens. Es zeigt auf, wie ein Unternehmen seine wirtschaftliche Lage dokumentiert, analysiert und durch digitale Systeme steuert.

Kernaussagen des Kapitels

Tags: Buchführung, HGB, GoB, Inventur, Bilanz, T-Konten, Bestandskonten, Erfolgskonten, Umsatzsteuer, Vorsteuer, Abschreibung, Handelskalkulation, Stromgrößen, ERP-Systeme, GoBD, Rechnungswesen-4.0, Jahresabschluss, Bilanzanalyse, Kennzahlen, Eigenkapitalquote, Liquidität, Rentabilität, Cashflow, Controlling

4.1 Grundlagen der Buchführung

Das Rechnungswesen dient der Dokumentation, Information, Kontrolle und Steuerung (Controlling) eines Unternehmens (vgl. S. 348-349).

 Schaubild: Gliederung von Aktiva und Passiva in der Bilanz (Quelle: S. 363)

4.2 Geschäftsvorfälle buchen und auswerten

Die Buchführung in der Praxis erfolgt über das Grundbuch (chronologisch) und das Hauptbuch (sachlich gegliedert nach Kontenplan, z. B. IKR) (vgl. S. 365, 394).

 Übersicht: Abschluss der Aufwands- und Ertragskonten (Quelle: S. 404)

4.3 Handelskalkulation

Zur Ermittlung des optimalen Angebotspreises wird schrittweise kalkuliert (vgl. S. 411-413):

4.4 Wert- und Informationsströme unterscheiden

Im Rechnungswesen müssen die Ströme exakt abgegrenzt werden (vgl. S. 417-418):

 Übersicht: Abgrenzung von Stromgrößen aus dem Rechnungswesen (Quelle: S. 418)

4.5 Rechnungswesen digital

Das moderne Rechnungswesen (Rechnungswesen 4.0) ist stark digitalisiert:

Zusammenfassung: Kapitel 4 (Abschluss) – Auswertung des Jahresabschlusses

Dieser letzte Abschnitt des vierten Kapitels befasst sich mit der Aufbereitung, Offenlegung und der systematischen Auswertung des Jahresabschlusses (Bilanz und GuV) durch betriebswirtschaftliche Kennzahlen sowie mit ersten Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung.

4.6 Auswertung des Jahresabschlusses

Das Controlling und die Geschäftsleitung werten den Jahresabschluss aus, um Schwachstellen zu identifizieren und die Rentabilität, Liquidität sowie die Finanzierung des Unternehmens zu überprüfen (vgl. S. 425). Dies geschieht durch den Vergleich absoluter Zahlen oder durch die Bildung von relativen Kennzahlen (Gliederungs- und Beziehungszahlen) (vgl. S. 426).

4.6.2 Aufstellung und Offenlegung

4.6.4 Kennzahlen zur Bilanz- und Erfolgsanalyse

Um die Daten der Bilanz auszuwerten, wird diese zunächst verdichtet („aufbereitet“). Anschließend werden zur Bilanzkritik verschiedene Kennzahlen gebildet:

1. Finanzierung und Investition (vgl. S. 433):

2. Liquidität und Vermögensstruktur (vgl. S. 434-435):

3. Auswertung der Erfolgsrechnung (GuV) (vgl. S. 436-438):

 Übersicht: Aufbereitete Bilanz und GuV-Analyse (Quelle: S. 432, 436)

4.7 Kosten- und Leistungsrechnung (KLR)

4.7.1 Grundlagen

Das Kapitel schließt mit der Abgrenzung zur Finanzbuchhaltung ab. Während die Finanzbuchhaltung den Unternehmenserfolg (Gesamtergebnis) primär für externe Zwecke (Finanzamt, Gläubiger) ermittelt, ist die Kosten- und Leistungsrechnung ein rein internes Steuerungsinstrument. Sie bereinigt die Daten der Finanzbuchhaltung um betriebsfremde Einflüsse, um ausschließlich den Erfolg des eigentlichen Betriebszwecks (das Betriebsergebnis) zu ermitteln (vgl. S. 439).