Inhaltsverzeichnis

Übersicht: Kapitel 3 – Markt- und Kundenbeziehungen

Das dritte Kapitel befasst sich umfassend mit der Ausrichtung des IT-Unternehmens auf den Markt. Es beleuchtet den gesamten Zyklus von der Marktforschung über die kundenorientierte Vermarktung (Marketingmix) und den E-Commerce bis hin zur Vertragsgestaltung, Beschaffung und der rechtlichen Bewältigung von Leistungsstörungen.

Kernaussagen des Kapitels

Tags: Marketingmix, Marktforschung, SWOT-Analyse, Produktlebenszyklus, Portfolio-Matrix, Kommunikationspolitik, E-Commerce, Cloud-Computing, Social-Media-Marketing, Kaufvertrag, AGB, TCO, ROI, Kreditsicherung, Beschaffung, ABC-Analyse, Optimale-Bestellmenge, Angebotsvergleich, Lieferungsverzug, Schlechtleistung, Mängelrüge, Fakturierung, E-Procurement, Zahlungsverzug, Eigentumsvorbehalt

3.1 Einführung in das Marketing

Marketing bedeutet, das gesamte Unternehmen auf den Kunden und den Markt auszurichten. Dies ist durch den Wandel vom Verkäufer- zum Käufermarkt unerlässlich geworden. Man unterscheidet (vgl. S. 179):

Zuständig für das Marketing sind je nach Unternehmensgröße die Geschäftsleitung, eigene Marketingabteilungen oder sogenannte Key-Account-Manager für Hauptkunden (vgl. S. 180).

3.2 Marktbeobachtung und Marktforschung

Um Kundenbedürfnisse und Trends rechtzeitig zu erkennen, ist die Marktforschung entscheidend (vgl. S. 181-184).

3.3 Planung von IT-Systemen im Marketingmix

Ein erfolgreiches und wirtschaftliches Marketingkonzept kombiniert vier Instrumente (die „vier P“ des Marketingmix) (vgl. S. 192-193):

Auch hier gilt das ökonomische Prinzip: Entweder ein bestimmter Absatz mit minimalem Budget (Minimumprinzip) oder maximaler Absatz mit einem festen Budget (Maximumprinzip).

3.4 Produkt- und Sortimentspolitik

 Schaubilder: Produktlebenszyklus und Portfolio-Matrix (Quelle: S. 194-195)

3.5 Preis- und Konditionenpolitik

Die Preisbildung kann kosten-, nachfrage-, konkurrenzorientiert oder (bei Marktführern) monopolistisch erfolgen (vgl. S. 199).

3.6 Kommunikationspolitik

Dieser Bereich umfasst alle Maßnahmen, die die Verkaufsbereitschaft fördern (vgl. S. 201-212):

 Übersicht der Kommunikationsinstrumente (Quelle: S. 201)

3.7 Distributionspolitik

Regelt, wie das Produkt zum Endkunden gelangt (vgl. S. 213-214).

3.8 E-Commerce

Das E-Business und die Digitalisierung prägen die IT-Wirtschaft elementar (vgl. S. 215-236).

Besondere rechtliche Bestimmungen (vgl. S. 236-238)

Zusammenfassung: Kapitel 3 (Fortsetzung) – Kundenberatung und Beschaffung

Dieser Teil des Kapitels fokussiert sich auf die Prozesse im Vertrieb, die Gestaltung von Angeboten und Verträgen sowie die systematische Beschaffung und Lagerhaltung in einem IT-Unternehmen.

3.9 Kundenberatung, Angebots- und Vertragsgestaltung

3.9.1 und 3.9.2 Absatzprozess und Kundenanforderungen

Der Absatzprozess gliedert sich in vier Phasen: Geschäftsanbahnung (Anfrage/Anpreisung), Vertragsabschluss (Bestellung), Herstellung/Bereitstellung und das Erfüllungsgeschäft (Übereignung, Zahlung) (vgl. S. 240). Um erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen ihre Zielgruppen genau kennen, Kunden in Cluster einteilen (z. B. A-Kunden für Großkunden/Key-Accounts) und Kaufkriterien wie TCO (Total Cost of Ownership) und ROI (Return on Investment) berücksichtigen (vgl. S. 241, 243).

3.9.3 bis 3.9.5 Verkaufssituationen und Präsentation

3.9.6 Verkaufskalkulation

Preise müssen auf Basis der Kosten kalkuliert werden:

 Diagramm: Gewinnschwelle / Break-even-Point (Quelle: S. 263)

3.9.7 Finanzierungsmöglichkeiten

Da IT-Systeme teuer sind, ist die Wahl der Finanzierung und eine vorherige Bonitätsprüfung (Rating) wichtig (vgl. S. 264).

3.9.8 und 3.9.9 ERP-Systeme und Angebotserstellung

3.9.10 und 3.9.11 Verträge, Garantie und AGB

3.10 Beschaffung von Fremdleistungen

3.10.1 und 3.10.2 Bedarfsermittlung und Bestellmengen

 Diagramm: Lagerbestandsveränderungen / Sägezahnkurve (Quelle: S. 290)

3.10.3 bis 3.10.5 Angebotsvergleich und Bestellung

Lieferanten werden nicht nur über den Preis, sondern auch über Zuverlässigkeit und Qualität bewertet.

3.10.6 Lagerhaltung

Zusammenfassung: Kapitel 3 (Abschluss) – Störungen, Fakturierung und Digitalisierung

Dieser letzte Abschnitt des dritten Kapitels behandelt vertragsrechtliche Störungen in der Beschaffung, die Rechnungsabwicklung (Fakturierung) sowie die zunehmende Digitalisierung im Beschaffungswesen.

3.11 Störungen im Beschaffungs- und Leistungsprozess

Wenn Kaufverträge nicht wie vereinbart erfüllt werden, kommt es zu rechtlichen Störungen (vgl. S. 309).

3.11.1 Lieferungsverzug (Nicht rechtzeitige Lieferung)

Ein Lieferverzug liegt vor, wenn die Lieferung nach der vertraglichen Fälligkeit ausbleibt, der Lieferant angemahnt wurde und ihn ein Verschulden (Vorsatz oder Fahrlässigkeit) trifft. Bei einem Fixkauf oder einem kalendermäßig genau bestimmten Termin entfällt die Mahnung.

3.11.2 Mangelhafte Lieferung (Schlechtleistung)

Mängel können Sachmängel (z. B. falsche Beschaffenheit, fehlerhafte Montage), Quantitätsmängel (zu wenig geliefert) oder Artmängel (falsches Produkt) sein (vgl. S. 312).

 Schaubild: Rechte und Prüfschritte bei Schlechtleistung (Quelle: S. 315)

3.11.3 und 3.11.4 Verjährung und Annahmeverzug

3.12 Fakturierung

3.12.1 und 3.12.2 Rechnungserstellung und Bezahlung

3.12.3 und 3.12.4 Zahlungsverzug und Eigentumsvorbehalt

3.13 Digitalisierung in Beschaffungsbereichen

Das Beschaffungswesen wandelt sich durch die digitale Transformation von einer rein administrativen Bestellabwicklung hin zu einem wertschöpfenden Partner (E-Procurement und E-Logistik) (vgl. S. 338-339).