Inhaltsverzeichnis

geprüft 06.10.2026 RST

Übersicht: Kapitel 2 – Geschäftsprozesse und betriebliche Organisation

Das zweite Kapitel widmet sich der systematischen Analyse und Gestaltung von betrieblichen Abläufen und Strukturen. Es zeigt auf, wie Unternehmen durch eine moderne Organisation und prozessorientiertes Denken effizienter, wirtschaftlicher und kundenorientierter arbeiten können.

Kernaussagen des Kapitels

Tags: Geschäftsprozesse, Kernprozesse, Supportprozesse, TQM, ISO-9000, Aufbauorganisation, Ablauforganisation, Istaufnahme, Organigramm, Leitungssysteme, Matrixorganisation, EPK, ARIS, Netzplantechnik, Gantt-Diagramm, Führungsstile, Lean-Management, Workflow-Management, Groupware, Controlling, Balanced-Scorecard, Benchmarking, Business-Process-Reengineering

2.1 Leistungs-, Geld- und Informationsflüsse

Unternehmen wie ACI stehen in vielfältigen Beziehungen zu Lieferanten, Kunden, Banken, Staat und Mitarbeitern. Zwischen diesen Akteuren finden ständige Austausche statt, die in drei Ströme unterteilt werden:

 Schaubild: Leistungs-, Geld- und Informationsflüsse (Quelle: S. 115)

2.2 Geschäftsprozessorientierung

Die klassische Ansicht „Process follows structure“ (Aufbauorganisation bestimmt Ablauforganisation) wandelt sich. Heute sollen Prozesse die Aufbauorganisation bestimmen, um effizienter zu sein (vgl. S. 117).

2.3 Organisationsentwicklung

Organisation meint die planmäßige Gestaltung des Betriebs. Wichtige Grundsätze sind Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit (Maximal-/Minimumprinzip), Klarheit und organisatorisches Gleichgewicht (vgl. S. 123).

2.3.2 Istaufnahmetechniken

Zur Erfassung des betrieblichen Istzustands dienen Methoden wie Interview, Fragebogen, Dauerbeobachtung oder Multimomentmethode. Zur Verbesserung der Wertschöpfung werden Werkzeuge wie ABC-Analysen, Benchmarking, Fünf-W-Fragen oder Schwachstellenanalysen eingesetzt (vgl. S. 125-126).

2.3.3 Aufbauorganisation

Die Aufbauorganisation gliedert den Betrieb in Stellen und Abteilungen (vgl. S. 127).

2.3.5 Führungsstile & Modernes Management

2.3.6 Ablauforganisation

Darstellungsformen für Prozesse (vgl. S. 142):

 Schaubild: EPK Rechnungseingangsprüfung (Quelle: S. 147)

2.3.7 ARIS-Geschäftsprozessmodellierung

ARIS (Architektur integrierter Informationssysteme) beschreibt betriebliche Abläufe durch das „ARIS-Haus“ mit fünf Sichten: Organisations-, Daten-, Steuerungs-, Funktions- und Leistungssicht (vgl. S. 158). Zur Modellierung dient u. a. die Software ARIS Express oder viflow (vgl. S. 159-163).

2.3.8 Zeitliche Ablauforganisation

Für die Terminplanung werden Projektstrukturpläne, Balkendiagramme (Gantt-Diagramme) und die Netzplantechnik eingesetzt. Der Netzplan ermittelt u. a. früheste und späteste Anfangs-/Endzeitpunkte (FAZ, FEZ, SAZ, SEZ), Pufferzeiten und den kritischen Pfad (vgl. S. 163-167). Rechnergestützte Abläufe werden durch Workflow-Management-Systeme (WFMS) und Groupware (CSCW) unterstützt (vgl. S. 170-171).

2.3.9 Raumorientierte Ablauforganisation

Richtet Arbeitsplätze räumlich an den notwendigen Kommunikations- und Transportwegen aus („Grundsatz der kurzen Wege“). Es gibt verschiedene Bürokonzepte wie Großraumbüros, Gruppenbüros, Kombibüros oder 1- bis 2-Personen-Büros (vgl. S. 172-174).

 Übersicht verschiedener Bürokonzepte (Quelle: S. 174)

2.4 Controlling und BPR