Inhaltsverzeichnis

Geprüft von Oliver

Übersicht: Kapitel 1 – Der Betrieb und sein Umfeld

Das erste Kapitel vermittelt die grundlegenden wirtschaftlichen, rechtlichen und personalpolitischen Rahmenbedingungen eines Unternehmens in der IT-Branche. Als roter Faden dient dabei das Modellunternehmen ACI (ein IT-Systemhaus), anhand dessen typische Geschäftsabläufe, Ausbildungsinhalte und Auftragssituationen praxisnah erläutert werden.

Kernaussagen des Kapitels

Tags: Modellunternehmen-ACI, Informationswirtschaft, Bedürfnisse-und-Nachfrage, Wirtschaftskreislauf, Produktionsfaktoren, Ökonomisches-Prinzip, Wirtschaftspolitik, BGB, HGB, Kaufmannseigenschaft, Rechtsformen, Handelsregister, BBiG, Duale-Ausbildung, Mitbestimmungsrecht, Betriebsrat, JAV, Tarifvertrag, Personalbeschaffung, Arbeitsvertrag, Entgeltabrechnung, Sozialversicherung, Arbeitsschutz, Berufsgenossenschaft, Abmahnung, Kündigung, Arbeitszeugnis

Zusammenfassung: Kapitel 1.1 – Das Modellunternehmen ACI stellt sich vor

Das Kapitel stellt das IT-Systemhaus ACI vor und beleuchtet dessen Struktur, das Leistungsportfolio, die Unternehmensvision sowie das zugrundeliegende Geschäftsmodell.

1.1 Das Modellunternehmen ACI stellt sich vor

ACI ist ein breit aufgestelltes IT-Unternehmen, das 1984 gegründet wurde und mittlerweile 38 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen operiert von drei wesentlichen Standorten aus: der Zentrale in Hamburg-Sachsenfeld (Vertrieb Nord), einem Ladengeschäft in Hamburg-Eppendorf und einer Geschäftsstelle in Frankfurt am Main (Vertrieb Süd) (vgl. S. 8).

Leistungsspektrum & Zielgruppen:

 Firmengebäude der ACI Zentrale (Quelle: S. 8)  Organigramm ACI – Zeigt den organisatorischen Aufbau mit Geschäftsleitung, Stabsstellen und Abteilungen (Quelle: S. 9)  Verkaufsgespräch im Ladengeschäft & Screenshot des Otego Internetshops (Quelle: S. 9)

Ausbildung bei ACI: Das Unternehmen legt großen Wert auf die eigene Ausbildung von Fachkräften in verschiedenen IT- und kaufmännischen Berufen (vgl. S. 11). Die Auszubildenden rotieren in den ersten zwei Jahren alle drei Monate durch die verschiedenen Abteilungen, um alle Bereiche des Unternehmens fundiert kennenzulernen (z. B. Werkstatt, Lager, Support, Entwicklung) (vgl. S. 11). Zur Übung nutzen die Auszubildenden eine eigene ERP-Software („ACI Teach Business Software“) (vgl. S. 12).

1.1.1 Geschäftsportfolio

Das operative Geschäft zeichnet sich durch eine schlanke Verwaltung und eine professionelle Anpassung an Kundenbedürfnisse aus (vgl. S. 10).

Umsatz & Rendite:

 Vier Diagramme zum Geschäftsportfolio – Visualisierung von Umsatzträgern, Umsatzbereichen und Umsatzrendite (Quelle: S. 10)

1.1.2 Visionen

Der Geschäftsführer, Jan Muster, hat klare Vorstellungen für die Zukunft des von seinem Vater übernommenen Unternehmens (vgl. S. 12).

Leitbild & Führung:

Stakeholder-Ansatz (vgl. S. 12): Das Unternehmen muss die vielfältigen, teils gegensätzlichen Interessen verschiedener Anspruchsgruppen (Stakeholder) ausbalancieren, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Zu den Stakeholdern gehören:

 Pyramide "Do it smart!" – Vision, Leitbild, Strategie und Geschäftsmodell (Quelle: S. 12)

1.1.3 Geschäftsmodell von ACI

Das Geschäftsmodell wird in einem detaillierten Businessplan festgehalten, der u.a. zur Bewertung der Marktchancen und der Kreditfähigkeit dient (vgl. S. 13).

Kernaussagen des Businessplans (vgl. S. 13-14):

Wirtschaftsauskunft (Fakten) (vgl. S. 14): Die ACI GmbH (Gründung 1984) steht finanziell solide da. Der Jahresumsatz konnte auf 6,6 Mio. € gesteigert werden (Umsatzerwartung fürs Folgejahr: 8 Mio. €). Das Unternehmen beschäftigt 34 Angestellte sowie 4 Auszubildende und verfügt über erhebliches Immobilien-Eigentum, was die gute Bonität untermauert.

Zusammenfassung: Kapitel 1.2 – Komplexe Auftragssituationen bei ACI

Das Systemhaus ACI bietet seinen Auszubildenden ein breites Erfahrungsfeld. ACI-Auszubildende gehören oft zu den besten Absolventen, was auf ein solides Ausbildungsfundament zurückzuführen ist (vgl. S. 16).

Grundlagen der Ausbildung

Typische Aufgaben im 1. Ausbildungsjahr

Größere Aufgaben im 2. und 3. Ausbildungsjahr

Mit zunehmender Erfahrung werden die Auszubildenden in größere, komplexere Aufträge eingebunden:

 Serverschrank im Ausbau (Quelle: S. 17)

Projektarbeiten für die Abschlussprüfung

Für die Abschlussprüfung bearbeiten die Auszubildenden selbstständig ein größeres Projekt (Umfang: 80 Stunden für Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung, sonst 35 Stunden) (vgl. S. 18).

Beispielprojekte:

 Handskizze: Entwurf Raumaufteilung der Betriebsstätten (Quelle: S. 19)

Zusammenfassung: Kapitel 1.3 – Informationswirtschaft

Das Kapitel behandelt die Entwicklung und volkswirtschaftliche Bedeutung der IT- und Informationsbranche.

Entwicklung der Wirtschaftssektoren

 Diagramm: Das Vier-Sektoren-Modell seit 1882 (Quelle: S. 20)

Bedeutung und Marktzahlen der ITK-Branche

 Tabelle: ITK-Marktzahlen in Deutschland - Umsatz und Wachstumsraten (Quelle: S. 20)  Übersicht: Wirtschaftsbereiche der Informationswirtschaft (ITK, Druck und Medien) (Quelle: S. 20)

Ausbildung und Berufsaussichten

 Diagramme: Mehrheit wünscht mehr Tempo bei der Digitalisierung / Digitalisierung soll Corona-Krise überdauern (Quelle: S. 21)  Tabelle: Eckdaten der Prognose für Deutschland (Quelle: S. 21)

Zusammenfassung: Kapitel 1.4 – Wirtschaftliches Handeln

Dieses Kapitel behandelt die ökonomischen Grundlagen des Wirtschaftens, von Bedürfnissen und Märkten über die staatliche Wirtschaftspolitik bis hin zu rechtlichen Rahmenbedingungen und Unternehmensformen.

1.4.1 Bedürfnisse, Bedarf, Nachfrage

Wirtschaftliches Handeln beginnt mit dem Mangelempfinden des Menschen.

 Die Maslow'sche Bedürfnispyramide (Quelle: S. 23)

1.4.2 Güter und Produktionsfaktoren

Damit Bedürfnisse befriedigt werden können, müssen Güter produziert und angeboten werden. Da Wirtschaftsgüter knapp sind, müssen sie effizient hergestellt werden (vgl. S. 25).

Produktionsfaktoren (vgl. S. 31):

 Der erweiterte Wirtschaftskreislauf des Geldes (Quelle: S. 27)  Übersicht der betriebswirtschaftlichen Produktionsfaktoren (Quelle: S. 31)

1.4.2.3 Leistungen und Arbeitsteilung

1.4.3 Märkte und ökonomisches Prinzip

Auf dem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander und bestimmen den Gleichgewichtspreis (vgl. S. 36).

 Diagramm zur Preisbildung durch Angebot und Nachfrage (Quelle: S. 36)

1.4.4 Grundzüge staatlicher Wirtschaftspolitik

Der Staat greift in die Wirtschaft ein, um gesamtwirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten (vgl. S. 39).

 Das magische Viereck der Wirtschaftspolitik in Deutschland (Quelle: S. 40)

1.4.5 Rechtliche Rahmenbedingungen

Wirtschaftliches Handeln erfordert gesetzliche Spielregeln (Privates und Öffentliches Recht) (vgl. S. 44).

1.4.6 Kaufmannseigenschaft & 1.4.7 Unternehmensformen

Rechtsformen von Unternehmen (vgl. S. 55-57):

 Tabelle: Eigenschaften und Vergleich der verschiedenen Rechtsformen (Quelle: S. 56)  Tabelle: Unterscheidung von Prokura und Handlungsvollmachten (Quelle: S. 59)

1.4.8 Unternehmensziele & 1.4.9 Kooperationen

 Übersicht: Formen des Unternehmenszusammenschlusses (Quelle: S. 66)

Zusammenfassung: Kapitel 1.5 – Berufsausbildung, Arbeits- und Tarifrecht

1.5.1 Berufsausbildung in den IT-Berufen

Die duale Ausbildung verbindet die Lernorte Ausbildungsbetrieb (Praxis) und Berufsschule (Theorie). Geregelt wird dies maßgeblich durch das Berufsbildungsgesetz (BBiG) (vgl. S. 70-71).

1.5.2 Pflichten des Arbeitnehmers und Arbeitgebers

Ein Arbeits- bzw. Ausbildungsvertrag bedingt beidseitige Rechte und Pflichten (vgl. S. 77-78).

1.5.3 Mitbestimmung der Arbeitnehmer

Arbeitnehmer können sich durch verschiedene Gesetze an Unternehmensentscheidungen beteiligen (vgl. S. 79).

1.5.4 Mitbestimmung für Jugendliche

Zusammenfassung: Kapitel 1.6 – Personalbeschaffung und Personalentwicklung

1.6.1 Personalbedarfsplanung & Beschaffung

Bevor Personal eingestellt wird, muss ein Stellenplan auf Basis von Stellenbeschreibungen (Aufgaben, Zuständigkeiten) erstellt werden. Der Bedarf wird quantitativ, qualitativ, zeitlich und örtlich ermittelt (vgl. S. 87).

1.6.2 & 1.6.3 Arbeitsverträge und Entgeltabrechnung

1.6.4 Personalentwicklung und Weiterbildung

Ziele sind die Erhöhung der Arbeitsmotivation und die Bindung ans Unternehmen (Vermeidung von Fluktuation) durch Laufbahnplanung, Leistungsanreize, betriebliche Weiterbildung (z.B. Qualifizierung zum IT-Professional) und Qualitätszirkel (vgl. S. 101-103).

Zusammenfassung: Kapitel 1.7 – Arbeitsschutz und Unfallversicherung

 Tabelle: Verbots- (rot), Warn- (gelb), Rettungs- (grün) und Gebotsschilder (blau) (Quelle: S. 106)

Zusammenfassung: Kapitel 1.8 – Personalfreisetzung

1.8.1 & 1.8.2 Abmahnung und Kündigung

Trennt sich ein Unternehmen von einem Mitarbeiter, sind rechtliche Hürden zu beachten.

1.8.3 Arbeitszeugnisse

1.8.4 Arbeits- und Sozialgerichtsbarkeit

Lässt sich ein Konflikt (z. B. Kündigungsschutzklage) innerbetrieblich nicht lösen, so kann Klage erhoben werden.